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Posts Tagged ‘John Smool’

Ein neues Jahr hat begonnen und – es hat sich nichts geändert: „nothing changes on New Year’s Day“, wussten schon U2. Da aber die Sensibilität der Menschen an Weihnachten und zu Beginn eines neuen Jahres hoch ist, müssen Horrormeldungen her. Die Klimaideologie lebt von Horrormeldungen und wird daran zu Grunde gehen: sie haben schon jetzt zu hoch gepokert mit ihren immer wärmeren und immer neu rekordwärmeren Jahren und Jahrzehnten. Es stimmt nicht und es wird offensichtlich. Deshalb erstaunt es nicht, dass die von der Politik bezahlten Forscher der University of East Anglia, eines der 4 Institute, die den Weltklimarat mit Daten beliefern, sich untereinander in den Climategate-emails fragen, wie sie „den Temperaturniedergang verstecken“ können („hide the decline“) oder welchen „Trick“ man anwenden kann, um die berühmte und inzwischen dutzendfach widerlegte „Hockey Stick“-Kurve doch noch zur Grundlage zu nehmen, um den dramatischsten aller dramatischen Temperaturanstiege so dramatisch wie möglich zu dramatisieren.

Es ist ein Drama.

Sagt uns eines, nur eines: warum war es im Mittelalter von 1200 bis 1400 wärmer als heute, auch ohne industrielles CO2?

Aber Herr Merkel von der „Welt“ weiß, dass das gar nicht stimmt und meldet am 30.12.2009: das wärmste Jahrzehnt seit 200.000 Jahren geht zu Ende:  „Das hatten zuletzt Untersuchungen von kanadischen Forschern bestätigt. Der Umweltbiologe John Smool von der Queen’s University in Kingston (Provinz Ontario) hatte Sedimentproben einer Analyse von Pollen, abgestorbenen Pflanzen und Tieren sowie chemischen Abbauprodukten unterzogen. Im vergangenen Oktober schrieb er im Fachmagazin „PNAS“, dass es zumindest seit 200.000 nicht so warm gewesen sei wie derzeit. Also nicht während einer kurzen Warmperiode in den 1940er-Jahren, nicht im mittelalterlichen „Klimaoptimum“ und auch nicht während der Eem-Warmzeit vor 125.000 Jahren“.

Aber dieser Unsinn ist längst widerlegt: denn wie Rudolph Kipp schon im Oktober nachgewiesen hat, als der WDR-Hörfunk dieselbe Falschinterpretation derselben Untersuchung verbreitete, bezog sich die Studie auf die „Häufigkeit bestimmter kälteliebender Mückenarten (…) in den Sedimenten“ eines Sees „und deren Zahl hatte seit 1950 den geringsten Wert der letzten 200.000 Jahre erreicht.“ Entscheidend an der Studie ist aber, dass zusammen mit den Sedimentanalysen auch die Wassertemperaturen des Sees ermittelt wurden, aus dem die Sedimente stammen. Und sollte die von Herrn Merkel kolportierte Behauptung richtig sein, „dann müssten auch die Temperaturen des Wassers im untersuchten See heute auf Rekordniveau sein. Das sind sie aber nicht. Die Sommer-Temperaturen liegen heute laut der Untersuchung bei 7 °C. Vor 8.000 bis 10.000 Jahren hingegen erreichten sie Werte von 10-12 °C. Ebenso vor 110.000-120.000 Jahren. Wenn man also eine Schlussfolgerung aus der Studie ziehen kann, dann die, dass die Zahl der kälteliebenden Chironomiden die niedrigste seit 200.000 Jahren ist. Und auch, dass diese Entwicklung noch andere Ursachen als die Erwärmung haben muss. Schließlich hätte deren Zahl sonst vor 8.000 und 100.000 Jahren zumindest so niedrig sein müssen wie heute.“

Die Zahl dieser Mücken ging gerade zu einer Zeit zurück, als es in der Region kühler wurde und das ist höchstwahrscheinlich auf den nachgewiesenen massiven Einsatz von DDT zurück zu führen. Also doch ein „menschengemachter Rückgang“.

Der menschengemachte Klimawandel ist ein modernes Märchen, dass zur ideologischen Lüge geworden ist, als die Mächtigen in den Schulen, den Medien, der Politik und der Wirtschaft anfingen, von ihr zu profitieren. Eine interessante Frage, die sich jetzt stellt, ist daher: wer von den Vertretern der Klimaideologie glaubt selbst noch, was er sagt, wenn er die Legende weiter verbreitet, und wer belügt uns bewusst und vorsätzlich zum eigenen persönlichen Vorteil? Hat Herr Merkel schlampig recherchiert oder weiß er vom Gegenteil, während er uns die Lüge erzählt?

Ich werde im dritten Teil meiner Serie „Woher kommt der Klimawahn?“ auf die Frage der persönlichen Vorteile und der Bereicherung eingehen, wie immer nicht nur unter sozialen und politischen  Aspekten, sondern unter spirituellen im Sinne des „Ego“-Begriffes aus der hinduistischen und buddhistischen Tradition.

In den nächsten 2 Tagen wird der Divan aus Basel berichten und ab dem 7. Februar für 2 Wochen mit einer täglich erneuerten Artikelserie aus Israel. Immer auf der Suche nach inneren und äußeren Inseln der Freiheit im Ozean der Ideologien. Stay tuned.

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