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Posts Tagged ‘Bundesbank’

Wir sollten es uns nun eingestehen, wir sollten die Konsequenzen ziehen: die Meinungsfreiheit ist ein Hindernis für die Informationshygiene. Solang es Meinungsfreiheit gibt, sind Fälle wie Sarrazin nie auszuschließen. Wir brauchen keine Meinungsfreiheit, wenn sie dazu führt, dass jeder öffentlich aussprechen darf, was viele denken. Denn das ist ja das Problem: viele Menschen denken wie Herr Sarrazin! Sein neues Buch ist auf Platz 1 der Amazon-Vorbestellungen. Jeder kann sich ausmalen, wohin das führen kann! Wenn wir dieser Entwicklung jetzt nicht Einhalt gebieten, dann ist nicht auszuschließen, dass diese Leute, die wie Herr Sarrazin denken, zuletzt womöglich Einfluss auf Wahlergebnisse nehmen. Die Veränderung in den Parlamenten wäre zunächst nicht so tragisch aber sie würde zu veränderten Rundfunkräten führen und somit letztlich zu einer veränderten Information in den Einbahnstraßenmedien, die – noch! – das Denken der meisten Menschen beherrschen.

Sarrazin muss weg – das ist das Thema!

Noch gelingt es, sicher zu stellen, dass nicht über die Fragen diskutiert wird, die Sarrazin aufwirft, sondern über ihn selbst. Noch sind nicht die Ausländer-, Sozial- und Bildungspolitik und die durch sie geschaffene Situation im Land das Thema der öffentlichen Diskussion in den Massenmedien, sondern fast nur die Frage, wie man Sarrazin loswerden kann, ob man ihn nicht doch noch aus der SPD ausschließen kann oder inwieweit eine Entlassung aus dem Vorstand der Bundesbank denkbar ist. Solange die Diskussion in diese Richtung gelenkt werden kann, ist es noch nicht zu spät. Aber wie lange noch? Wenn wir jetzt nicht handeln, sind ein deutscher Geert Wilders, eine deutsche SVP, ein deutsches Minarettverbot auf Dauer nicht auszuschließen. Ein Blog wie „Politically Incorrect“ hat 60.000 Leser am Tag, das sind ca. 1,8 Millionen Aufrufe im Monat! Die „Achse des Guten“ bringt es auf ungefähr 600.000 Aufrufe im Monat und diese Autoren schreiben außerdem Bestseller und viel gelesene Artikel im Spiegel, in der Welt und anderswo!

Die Meinungsfreiheit gefährdet die Basis unserer Gesellschaft

So geht es nicht weiter. Wir haben eine Güterabwägung zu treffen. Meinungsfreiheit ist eine schöne Sache aber wenn sie beginnt, die Themen beim Namen zu nennen, dem Konsens in Medien und Politik zu widersprechen und somit die Basis unserer Gesellschaft in Frage zu stellen, dann reicht es. Denn es geht um nichts weniger und nichts mehr als die Basis, die tatsächliche Grundlage unserer Gesellschaft. Die Grundlage der deutschen Gesellschaft war nie die Demokratie und mit ihr die Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt. Demokratie hat man vor sechzig Jahren den Deutschen in blutigsten aller Kriege aufzwingen müssen. Demokratie hat für die Deutschen noch nie mehr bedeutet, als alle vier Jahre Wahlen zu organisieren. Die wirkliche Grundlage der deutschen Gesellschaft ist heute der sozialdemokratisch-multikulturelle Konsens, der mühsam geschaffen werden musste. Und jetzt, wo es erreicht ist, dass praktisch jeder Lehrer auf Linie ist, dass „Logo“ auf Kika den Kindern erklärt, wie böse BP schon immer war, weil der Golf von Mexico auf immer verseucht sein wird, jetzt, wo endlich Genderbeauftragte in Stadtverwaltungen sitzen und Nachhaltigkeit in aller Munde ist, jetzt müssen wir es einsehen und handeln: weg mit der Meinungsfreiheit und her mit einer optisch nicht zu hässlichen aber wirkungsvollen Gedankenpolizei!

Keine Meinungsvielfalt sondern die richtige Meinungsproduktion

Denn wir sind die Genderbeauftragten, die Journalisten, die Politiker, die staatlich alimentierten Kulturschaffenden. Wir kennen unsere Klientel: das Linksbürgertum, viele der ebenfalls staatlich alimentierten Beamten und öffentlichen Angestellten, die Fraktion „Arbeitsscheu und Trinkfest“ und einige der Migranten selbst. Und wir sind fett im Geschäft. Das lassen wir uns von dem kläglichen Rest nicht kaputt machen, der dumm genug ist, produktiv zu sein und Steuern zu zahlen. Manager sind Verbrecher, Banker sind Monster und im Prinzip wäre der Sozialismus das bessere System: das ist Konsens, das ist der Strom, auf dem wir treiben und es geht uns sehr gut dabei, denn die Steuergelder fließen. Wir brauchen keine Meinungsfreiheit, wir brauchen Meinungsproduktion und zwar die richtige: Herstellung der richtigen Meinungen durch eine dazu berufene Kaste. Wir wollen nicht, dass sich diejenigen zu laut zu Wort melden, die das alles bezahlen. Denn das sind diejenigen, die Herr Sarrazin vertritt und die seine Bücher lesen. Wehret den Anfängen! Schafft eine, zwei, hundert Eva Herrmanns!

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