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Archive for the ‘Klimawandel’ Category

Jede Ideologie arbeitet mit Emotionen: Angst, Wut, Mißtrauen, Unsicherheit, Verwirrung aber auch Freude, Stolz oder Geimeinschaftsgefühl gehören zum Repertoire derjenigen, die eine bestimmte Ansicht oder Weltsicht verbreiten wollen, ohne sich reiner Tatsachen und der freien sachlichen Diskussion zu bedienen. Al Gore lässt bei seinen Auftritten keine Fragen zu, nimmt an keinen öffentlichen Diskussionen teil: er verbreitet auschließlich – und sehr erfolgreich – ein Gefühl, das reicht.

Ideologie geht von denjenigen aus, die die Macht haben: die Macht in den Regierungen, in den Schulen, in den Zeitungs- und Rundfunkredaktionen, in den Familien und Unternehmen. Diese „Mächtigen“ wollen häufig eine bestimmte „Message“ rüberbringen, die diese ihnen nutzt, sie an der Macht hält, ihre Macht erweitert und das Gefühl der eigenen Wichtigkeit vergrößert. Sie haben ein Heer von Handlangern und Zuarbeitern, welche die gleichen Ziele verfolgen, nur dass sie noch nicht so weit oben auf der Leiter stehen. Diese Handlanger sind die Mächtigen von morgen und die Mitarbeit bei der Verbreitung und Förderung der momentan herrschenden Ideologie ist ihre Chance, nach oben zu kommen.

BESTIMMTE SCHLÜSSELREIZE – BESTIMMTE EMOTIONEN

Das Mittel der Ideologie ist also die Emotion. Emotionen werden durch bestimmte Schlüsselreize geweckt. Wenn ich beim Wandern im Wald etwas im Gebüsch rascheln höre, horche ich auf und schaue genau hin: es könnte Gefahr drohen. Dies ist eine uralte Reaktion, die tief in mir angelegt ist. Ich weiß, dass in unseren Wäldern keine Gefahr mehr droht aber es geht nicht um Wissen – es geht um einen Schlüsselreiz, das Rascheln im Gebüsch und eine unmittelbare Reaktion: Vorsicht, Angst. Diese Reaktion ist nicht rational, sie ist emotional. Diesen Mechanismus nutzen alle „Mächtigen“, die eine Ideologie verbreiten, also eine Ansicht oder Weltsicht, die allgemein anerkannt und verbreitet werden muss, weil sie den Mächtigen nützt.

Wenn die Handlanger der Mächtigen in den Medien bestimmte Emotionen – am hilfreichsten ist meistens Angst – wecken wollen, so müssen sie diese Schlüsselreize in uns auslösen. Benutzt werden hierfür einzelne Begriffe, denn das Ganze ist eine Frage der Zeit: wenn ich mir als Leser oder Hörer von Nachrichten die Zeit nehme wahrzunehmen, was ich empfinde, wenn ich meine emotionale Reaktion auf einen Reiz nicht überbewerte und sogar eine Beobachterhaltung einnehme, wenn ich also Ruhe bewahre und Distanz zu meiner emotionalen Reaktion schaffe, dann wirkt der Mechanismus nicht mehr. Ich werde zwar auf den Reiz noch immer mit einer Emotion reagieren, denn das ist zu tief in mir angelegt, als dass ich es sofort ablegen könnte, aber ich bin dieser Emotion nicht mehr ausgeliefert. Ich betrachte sie als das was sie ist: eine mehr körperliche als geistige Reaktion, eine momentane Empfindung, die verschwindet, wenn der Reiz verschwindet.

BESTREITET JEMAND, DASS ES EIN KLIMA GIBT?

Es muss also schnell gehen. Ein Wort – emotionale Reaktion. Ein Wort – Angst. Keine Reflexion, kein Hinterfragen. Deshalb braucht jede Ideologie bestimmte Schlagwörter, die ich als Verdummungsparolen bezeichne und fortan auf einer eigenen Seite dieses Blogs sammeln und in den entsprechenden Artikeln erläutern werde.

Beginnen möchte ich mit dem „Klimaskeptiker“ oder „Klimaleugner„. Ich bin selbstverständlich nicht der erste, dem der Irrsinn des Wortes „Klimaskeptiker“ auffällt und dennoch ist das Wort weit verbreitet, wir können  es täglich in den Zeitungen lesen. Was soll ein Klimaskeptiker sein? Bin ich skeptisch gegenüber dem Klima eingestellt? Bezweifele ich, dass es ein Klima gibt? Stelle ich in Frage, dass wir ein Klima haben? Das – und nur das – wäre der Wortsinn. Es müsste also Klimawandelskeptiker heißen oder besser Skeptiker des menschengemachten Klimawandels; diese Begriffe aber haben zwei entscheidende Nachteile: sie sind zu lang und funktionieren deshalb nicht mehr recht als Reiz, der sofort die Emotion auslöst. Und zweitens enthalten sie etwas mehr Sinn, sie erlauben schon eine Reflexion. Ein Klimawandelskeptiker wäre – obwohl das Wort hässlich ist – immerhin eine Person, deren Existenz im Pluralismus ihre Berechtigung hätte. Noch mehr gilt dies für den Skeptiker des menschengemachten Klimawandels. Ein Klimaskeptiker aber ist jemand, der das Allgemeingültige – das Klima – skeptisch betrachtet. Der Unsinn des Wortes kommt also seiner Funktion zugute. Der Klimaskeptiker soll so unsinnig erscheinen, wie das Wort selbst. Der menschengemachte Klimawandel ist – als Tatsache – sozusagen an die Stelle des Klimas selbst getreten. Wer den menschengemachten Klimawandel bestreitet, der bestreitet etwas so Offensichtliches und Unbestreitbares wie das Klima selbst.

DEN KLIMALEUGNER SPRACHLICH AUSSTOßEN

Der „Klimaleugner“ ist die Weiterentwicklung des „Klimaskeptikers“, vermutlich ist der Begriff zunehmend verwendet worden, je mehr „Klimaskeptiker“ sich abnutzte. Der „Klimaleugner“ leugnet das Offensichtliche, das Klima, bzw. den Klimawandel, bzw. den menschengemachten Klimawandel. Er leugnet, was wir alle sehen und spüren und er ist fast ein: Holocaustleugner, denn die Ähnlichkeit mit diesem Begriff ist nicht zufällig, sie wurde von den Mächtigen und ihren Handlangern wiederholt explizit genannt und unterstrichen. Der Leugner des Offensichtlichen und des größtmöglich Grausamen soll sprachlich aus der Gemeinschaft ausgestoßen werden, so wie im deutschen Sprachraum kein Platz für Holocaustleugner ist: nicht in den Schulen, nicht in den Parlamenten und nicht in den Talkshows.

Es gibt keine Klimaskeptiker. Es gibt keine Klimaleugner. Es gibt Menschen, die nicht an die allgemein verbreitete These vom menschengemachten Klimawandel glauben. Sie leugnen nicht das, was nicht zu leugnen ist. Sie fallen nur nicht auf die systematische Angstmache herein, sondern bedienen sich weiter ihres eigenen Geistes, um die Dinge zu erfassen. Eine subversive Angewohnheit.

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Die „Welt“ meldet heute morgen: „Eine überwältigende Mehrheit der deutschen Verbraucher will mehr über die Wirkung ihrer Ernährung aufs Klima wissen. 83 Prozent möchten sogar, dass ein besonderes Kennzeichen mit Hinweisen zur Klimawirkung von Lebensmitteln eingeführt wird.“

Richtig! Wer wollte dem nicht zustimmen? Aber als klimaschutzbewusster Verbraucher frage ich: warum auf halbem Weg stehen bleiben? Ich fordere, dass der gesamte Ernährungs- und Verdauungsweg berücksichtigt wird. Woher soll ich als Verbraucher wissen, ob das von mir verwendete Toilettenpapier klimafreundlich produziert wurde? Was nützt mir klimafreundliches Essen, wenn es noch immer diese eklatanten Defizite beim klimafreundlichen Kacken gibt?

Weiter berichtet die Welt: „Fast die Hälfte der Befragten sagte zudem, ihnen würde es leicht fallen, ihre Ernährung für den Klimaschutz umzustellen – und dass sie daran glauben, über eine klimafreundliche Ernährung auch wirkungsvoll zum Klimaschutz beitragen zu können.“ Selbstverständlich würde es derselben Häfte ebenso leicht fallen, ihr Toilettenverhalten für den Klimaschutz umzustellen und selbstverständlich glaubt diese Hälfte bestimmt fest daran, über den klimafreundlichen Stuhlgang auch wirkungsvoll zum Klimaschutz beitragen zu können.

Aber das darf immer noch nicht alles sein! Wenn wir den Planeten jetzt noch retten wollen (und es ist fünf vor zwölf!), dann müssen viel mehr Kennzeichnungen her! Was ist mit Menschen? Ich möchte als klimabewusster Mitbürger wissen, mit wem ich es zu tun habe. Man sollte darüber nachdenken, mehrfarbige Plaketten an den Bürgern und Bürgerinnen anzubringen, die ihr jeweiliges klimabewusstes oder weniger klimabewusstes Verhalten kennzeichnen und mir klar machen: hier habe ich es mit einem aufrechten Klimagenossen zu tun, einem, der seinen Beitrag leistet, der vom Essen bis zum Verdauen zum Klimaschutz beiträgt, oder aber das Gegenteil. Ich kann dann nicht nur entscheiden, was ich esse, sondern auch, mit wem ich esse oder von wem ich Nahrung kaufe.

Es besteht Handlungsbedarf!

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Al Gore nimmt 300.000 Dollar für einen Vortrag. Er war unter Clinton kein besonders beeindruckender Vizepräsident, er hat die Wahl 2000 gegen Bush verloren und erst der Klimawahn der letzten Jahre hat aus ihm gemacht, was er immer werden wollte: der Einzigartige, der Weltenretter, der globale Held. Der Messias jedoch ist er nicht. Der Job ist schon vergeben: das ist Obama.

Auch der Chef des „Intergovernmental Panel on Climate Change“, eines Gremiums, das die Deutschen sehr bezeichnenderweise „Weltklimarat“ nennen, als wäre es schon die Weltregierung, Herr Rajendra Pachauri aus Indien, verdient persönlich bestens am Klimawahn, den er selbst auf höchster Ebene vorantreibt. Er ist Beirat der Chicago Climate Exchange, der größten Börse für den Handel mit Emissionsrechten, Berater bei zahlreichen Risikokapitalfirmen im Bereich erneuerbarer Energien und er ist für den indischen Tata-Konzern tätig, dem inzwischen Land Rover und Jaguar gehören. Der von ihm forcierte Handel mit Emissionsrechten hat zum Beispiel dazu geführt, das die Produktion von jährlich 3 Millionen Tonnen Stahl aus einem britischen Werk nach Indien verlagert wurde: in ein Werk des Tata-Konzerns. 1700 britische Angestellte verloren so ihren Job im Namen des Weltklimas, welches sich durch die Verlagerung in keiner Weise verbesserte. Allerdings verbesserte sich die Bilanz des Tata-Konzerns und ihres Beraters Pachauri, der außerdem die Yale-Universität und die Deutsche Bank berät, sowie – bis vor kurzem – den Toyota-Konzern.

ARBEIT MIT EMOTIONEN

Aber es gibt viele, sehr viele, die auf etwas geringerer Ebene als Gore und Pachauri vom Klimawahn profitieren und sie sitzen in den Medien und in den Forschungsinstituten. Nehmen wir zum Beispiel Christopher Schrader von der Süddeutschen Zeitung und als Beispiel seinen Artikel „Ein Fest für Klimaskeptiker“ vom 24.11.2009, in dem er den Climategate-Skandal behandelt.

In den einleitenden Sätzen seines Artikels ist von amerikanischen Gerichtsthrillern die Rede, in denen „windige Verteidiger“ auftreten, die „miese Tricks“ verwenden. Es geht dabei um „Informationen aus dubioser Quelle“, die vor Gericht eigentlich „nicht verwendet werden dürfen“. Mit diesem kleinen Adjektiv-Festival stellt Schrader nicht nur schon eingangs klar, dass er nicht schreiben kann, sondern er schafft auch eine geeignete emotionale Grundeinstellung beim Leser: windig, mies, dubios, darf nicht verwendet werden. Remember: jede Ideologie arbeitet mit Emotionen!

DIE SÜDDEUTSCHE ZEITUNG UND DIE WAHRHEIT – EINE GEGENÜBERSTELLUNG

Dann folgt der „Informationsteil“ seines Artikels. Ich werde im Folgenden einige Bewertungen Schraders den Inhalten der Climategate-emails gegenüberstellen:

Schrader: „Die Experten diskutieren darin in vertraulichem Ton, wie mit Kritikern umgegangen werden soll….“
Climategate e-mail von Tom Wigley: „If you think that Saiers is in the greenhouse sceptics camp, then, if we can find documentary evidence of this, we can go through official AGU channels to get him ousted.“ (Anm. Divan: to oust = jdn. vertreiben, verdrängen, absägen, ausschließen, entlassen)

Schrader: „….oder wie sich Probleme beim Umgang mit Daten lösen lassen.“
Climategate email von Phil Jones: „I’m getting hassled by a couple of people to release the CRU station temperature data. Don’t any of you three tell anybody that the UK has a Freedom of Information Act.“

Oder die Climategate email von Tom Wigley zum selben Aspekt der „Problemlösung beim Umgang mit Daten“: “ Phil, Here are some speculations on correcting SSTs to partly explain the 1940s warming blip. If you look at the attached plot you will see that the land also shows the 1940s blip (as I’m sure you know). So, if we could reduce the ocean blip by, say, 0,15 degC, then this would be significant for the global mean — but we’d still have to explain the land blip.“ (Anm. Divan: blip = Abweichung, Ausreißer)

Schrader: „Manch einer will in den Dokumenten Datenmanipulationen der Wissenschaftler erkennen.“
Climategate email von Phil Jones: „I’ve just completed Mike’s Nature trick of adding in the real temps to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) amd from 1961 for Keith’s to hide the decline.“

ES GEHT NICHT UM WAHRHEIT

Man könnte die Liste lang fortsetzen. Wer die Climategate-mails oder die wichtigsten Auszüge daraus liest, kann keinen Zweifel haben, dass Daten gefälscht und zurückgehalten werden, dass Kritiker mundtot gemacht merden. Dies ist keine „Verschwörungstheorie“, dies ist der Verschwörungsbeweis und wer ihn nicht anerkennt, der will ihn nicht anerkennen.

Die Grundeinstellung der Autoren wird sehr schön zusammengefasst in einer weiteren Climategate email von Michael Mann: „As we all know, this isn’t about truth at all, its about plausibly deniable accusations.“ Nochmal auf Deutsch zum Genießen: „Wie wir alle wissen, geht es hier überhaupt nicht um Wahrheit, es geht um plausibel widerlegbare Anschuldigungen.“

EINE FRAGE AN CHRISTOPHER SCHRADER

Die emails gestehen ein, dass der urbane Wämeeffekt besteht. Sie gestehen ein, dass seit langem keine Erwärmung stattfindet. Sie gestehen ein, dass die mittelalterliche Warmzeit wärmer war als heute. Sie fordern und belegen an zahlreichen Stellen, dass Daten aktiv manipuliert werden. Herr Schrader, ich frage Sie: was für Beweise brauchen Sie noch, dass die Autoren dieser mails betrügen? Oder wollen sie diese Beweise nicht anerkennen, weil Sie selbst die Wahrheit vertuschen, weil Sie etwa selbst – im weiteren Sinne – zur Bande gehören?

Ich habe in den beiden vorherigen Teilen dieser Artikelserie gezeigt, dass der reine Vorwurf der persönlichen Bereicherung und der Verschaffung von Vorteilen nicht ausreicht, um zu erklären, woher der Klimawahn kommt. Zunächst ist für einen solchen globalen kollektiven Wahn unser individuelles „Ego“ entscheidend, das Angst als Brennstoff seiner Existenz braucht. Angst vor Waldsterben, Angst vor Schweinegrippe, Angst vor Klimawandel. Im zweiten Teil habe ich erläutert, dass dieses Ego nicht nur ständig Angst braucht, erzeugt und sucht, sondern dass es sich zwanghaft mit Meinungen identifiziert und zu einem kollektiven Herdentrieb neigt. Erst dann, wenn eine kritische Masse an Ego-Identifizierung erreicht ist, greift der persönliche Karrierismus in großem Stil.

DIE DEUTSCHEN IM „TAL DER AHNUNGSLOSEN

Deshalb vermute ich, dass Christopher Schrader von der Süddeutschen Zeitung nicht den Klimawahn verteidigt: er verteidigt sich selbst, seine Stellung als „Experte“ bei der SZ, diese Position will er sich von keiner Wahrheit rauben lassen, und sei sie noch so offensichtlich. Die ist sein Ego: der „Klima-Experte der SZ“. Und dieses Ego ist mit der entsprechenden „Meinung“ vollständig identifiziert. Wer den Klimawahn angreift, greift Schrader an. Und sein Ego befürchtet dabei nichts Geringeres als totale Vernichtung. Dies ist nicht nur sein Problem. Es ist ein Mechanismus, der uns alle betrifft. Beobachten Sie bei der nächsten kontroversen Diskussion einmal Ihr eigenes Gefühlsleben: wie leicht oder wie schwer würde es Ihnen fallen zu sagen: „Stimmt. Du hast Recht. Ich werde umdenken.“ ?

Zum Abschluss dieser Serie werde ich in einem 4. Teil die Frage behandeln, warum besonders die Deutschen im „Tal der Ahnungslosen“ (Dirk Maxeiner) leben, was das Erwachen aus dem Klimawahn betrifft. Dies hat mit der kollektiven Dimension des Ego zu tun und mit seiner schmerzhaften Geschichte.

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Der härteste Winter seit langem hüllt die Nordhalbkugel in Kälte und Schnee – aber wir glauben an eine Erwärung des Weltklimas mit katastrophalen Folgen.  Die medizinischen Fortschritte haben eine Volksgesundheit und Heilungserfolge ermöglicht, die uns alle länger und besser leben lassen – aber das ist gefährliche „Schulmedizin“. Vorzuziehen ist ein Heilverfahren, das in keinem einzigen Fall wissenschaftlich bewiesen ist und das den Erkenntnissen der Physik diametral widerspricht – und dennoch gilt Homöopathie als „sanfte“ und wirkungsvolle Medizin. In den letzten 2 Jahrzehnten sind die Menschen sich auf dem Globus näher gekommen, kommunizieren und treiben Handel wie nie zuvor, in den meisten Fällen zum Vorteil der Beteiligten – aber es handelt sich um eine neoliberale Globalisierung, die zu bekämpfen ist. In keinem Fall hat der Sozialismus auf der Welt bisher anderes hervorgebracht als Staaten, deren Bürger möglichst schnell woanders leben wollen – und dennoch ist der Kapitalismus und alles „Neoliberale“, was ihn unterstützt, böse und der Sozialismus „eine gute Idee, die nur schlecht ausgeführt wurde„. Israel verteidigt sich seit 60 Jahren gegen die Armeen der umliegenden Staaten, gegen Terroristen aller Art und gegen Anfeindungen aus aller Welt – aber die Palästinenser sind die wahren Opfer und die Juden bleiben ewig schuldig.

Seit langem ist zu beobachten, dass wir in eine von Mythen und Aberglauben geprägte Zeit gehen, in eine Zeit, in der Tatsachen immer weniger eine Rolle spielen und in der Glaube, Legende und Beschwörung vorherrschend werden, wie im Mittelalter. Wie kann das sein? Sind wir nicht die aufgeklärteste und am besten informierte Generation der Menschheit bisher? Sind wir nicht rationale und moderne Menschen? Wir sind es nicht.

DENKEN UND NACHDENKEN

Kann die Realität mit Hilfe von mehr und besseren Informationen besser verstanden und interpretiert werden? Die oben genannten Beispiele scheinen nicht dafür zu sprechen. Je mehr Informationen vorhanden sind, desto mehr gibt es für jede These eine Antithese, für jede Denkwelt ein Reservat, für jeden Spleen eine Spielwiese. Mehr und bessere Informationen können helfen, die Realität zu verstehen, sie können auch hinderlich sein.

Wir erfassen die Realität mit unseren 5 Sinnen. Entscheidend ist, dass wir durch die Sinne keinen direkten Zugang zur Realität haben, weil das Denken sich dazwischen schaltet. Es gibt „Denken“ und „Nachdenken“. Permanent läuft in unserem Kopf ein Tonband, das wir nicht unter Kontrolle haben: ein inneres Selbstgespräch an Kommentaren, Gedankenfetzen und fiktiven Gesprächen. Es sind Fragen und Antworten, die nie existiert haben, Sätze, die wir gern gesagt hätten oder gern sagen würden, wirre Ideen, Bruchstücke, magisches Gemurmel, ständige Wiederholungen. Dieses unkontrollierte „Denken“ schafft einen Schleier, eine Nebelwand zwischen uns und der Realität. Wir glauben, die Realität zu sehen, doch wir sehen sie nur blass und sehr undeutlich. Was wir vor allem sehen, ist der Schleier, doch wir haben uns so sehr an ihn gewöhnt, dass wir nicht wissen, dass er da ist und dass wir die wirkliche Welt kaum (er)kennen.

WIR SIND BESESSENE

Bezeichnenderweise liefert das Wort „nachdenken“ eine andere Assoziation: etwas ist geschehen, meine Sinne haben etwas wahrgenommen und „nachher“ richten meine Gedanken sich auf das Erlebte. Dies ist zielgerichtetes, bewusstes Denken, Reflexion, die wunderbare Gabe, die uns Menschen einzigartig macht.

Leider haben viele Menschen das „Nachdenken“ weitgehend verlernt, weil sie im „Denken“ verfangen sind. Das ungesteuerte, wirre „Denken“ erschafft eine Vorstellung von uns selbst, ein „Ego„, das uns normalerweise vollständig beherrscht und beschäftigt. Fast alle von uns sind „Besessene“. Dieses „Ego“ scheut den Kontakt mit der wirklichen Realität wie der Teufel das Weihwasser. Es ist raffiniert, es wehrt sich gegen jeden Versuch seiner Demontage, und es wehrt sich durch fortgesetztes unkontrolliertes Denken. Deshalb können wir das Ego nicht überwinden, indem wir darüber nachdenken.

Der Buddhismus erforscht diese Geistesmechanismen seit 2600 Jahren. Ein Satz, der Buddha zugeschrieben wird, lautet: „It’s your mind that creates this world“. Er ist durchaus wörtlich zu verstehen. Die Welt, die wir wahrnehmen, ist nicht die Welt. Es ist nur die Welt, die wir wahrnehmen. Wer in seinem gedanklichen Ego und in dem Gedankenschleier, den es produziert, verinnerlicht hat, dass eine gefährliche Klimaerwärmung stattfindet, der wird dieselbe sehen und hören und fühlen und riechen und schmecken, ganz gleich, wieviel Schnee er wegschippen muss. Er sieht die Realität nicht. Er sieht den Schleier.

WIE LANGE BLEIBT DAS INTERNET FREI?

Die Ego-Identifizierung und kollektive geistige Verwirrung hat sich in den letzten Jahren genauso vervielfacht und beschleunigt wie der Fluss der Informationen, die Globalisierung der Kommunikation. Andererseits hat sich auch die Anzahl an Menschen vervielfacht, die den Schleier durchstoßen, die „erwacht“ sind, sich in Richtung auf das Erwachen bewegen oder zumindest der allgemeinen Legendenbildung misstrauen. Es gibt einerseits so viel Verleugnung der offensichtlichen Realität wie noch nie, die vor allem in den traditionellen Medien stattfindet, weil diese gleichsam Produkte des Ego sind, und andererseits sind die Inhalte der neuen Kommunikationskanäle, das Internet und die „vernetzte Welt“ selbst bereits teilweise Produkte eines neuen Geistes, basierend auf individueller Entfaltung fern von Massenmanipuation. Das führt zu einer Prognose: wenn es zu einem endgültigen Kampf, zu einem Armageddon zwischen altem Ego-Bewusstsein und neuem Geist kommen würde, dann würde er um das Internet geführt werden. Man würde ein traumatisches Ereignis benutzen oder herbeiführen, einen atomaren 11. September etwa, um das Internet zu begrenzen, zu regulieren, zu beherrschen und im Sinne der Manipulation zu nutzen, wie es so schön mit den alten Medien möglich war. Wenn der alte Mainstream tatsächlich durch die derzeitige Gegenöffentlichkeit abgelöst wird, dann werden diejenigen, die gegenwärtig von der Manipulation profitieren, nicht kampflos aufgeben. Und dieser Kampf wird, falls er stattfindet, um ein freies Internet geführt werden. Möge er uns erspart bleiben.

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Ein neues Jahr hat begonnen und – es hat sich nichts geändert: „nothing changes on New Year’s Day“, wussten schon U2. Da aber die Sensibilität der Menschen an Weihnachten und zu Beginn eines neuen Jahres hoch ist, müssen Horrormeldungen her. Die Klimaideologie lebt von Horrormeldungen und wird daran zu Grunde gehen: sie haben schon jetzt zu hoch gepokert mit ihren immer wärmeren und immer neu rekordwärmeren Jahren und Jahrzehnten. Es stimmt nicht und es wird offensichtlich. Deshalb erstaunt es nicht, dass die von der Politik bezahlten Forscher der University of East Anglia, eines der 4 Institute, die den Weltklimarat mit Daten beliefern, sich untereinander in den Climategate-emails fragen, wie sie „den Temperaturniedergang verstecken“ können („hide the decline“) oder welchen „Trick“ man anwenden kann, um die berühmte und inzwischen dutzendfach widerlegte „Hockey Stick“-Kurve doch noch zur Grundlage zu nehmen, um den dramatischsten aller dramatischen Temperaturanstiege so dramatisch wie möglich zu dramatisieren.

Es ist ein Drama.

Sagt uns eines, nur eines: warum war es im Mittelalter von 1200 bis 1400 wärmer als heute, auch ohne industrielles CO2?

Aber Herr Merkel von der „Welt“ weiß, dass das gar nicht stimmt und meldet am 30.12.2009: das wärmste Jahrzehnt seit 200.000 Jahren geht zu Ende:  „Das hatten zuletzt Untersuchungen von kanadischen Forschern bestätigt. Der Umweltbiologe John Smool von der Queen’s University in Kingston (Provinz Ontario) hatte Sedimentproben einer Analyse von Pollen, abgestorbenen Pflanzen und Tieren sowie chemischen Abbauprodukten unterzogen. Im vergangenen Oktober schrieb er im Fachmagazin „PNAS“, dass es zumindest seit 200.000 nicht so warm gewesen sei wie derzeit. Also nicht während einer kurzen Warmperiode in den 1940er-Jahren, nicht im mittelalterlichen „Klimaoptimum“ und auch nicht während der Eem-Warmzeit vor 125.000 Jahren“.

Aber dieser Unsinn ist längst widerlegt: denn wie Rudolph Kipp schon im Oktober nachgewiesen hat, als der WDR-Hörfunk dieselbe Falschinterpretation derselben Untersuchung verbreitete, bezog sich die Studie auf die „Häufigkeit bestimmter kälteliebender Mückenarten (…) in den Sedimenten“ eines Sees „und deren Zahl hatte seit 1950 den geringsten Wert der letzten 200.000 Jahre erreicht.“ Entscheidend an der Studie ist aber, dass zusammen mit den Sedimentanalysen auch die Wassertemperaturen des Sees ermittelt wurden, aus dem die Sedimente stammen. Und sollte die von Herrn Merkel kolportierte Behauptung richtig sein, „dann müssten auch die Temperaturen des Wassers im untersuchten See heute auf Rekordniveau sein. Das sind sie aber nicht. Die Sommer-Temperaturen liegen heute laut der Untersuchung bei 7 °C. Vor 8.000 bis 10.000 Jahren hingegen erreichten sie Werte von 10-12 °C. Ebenso vor 110.000-120.000 Jahren. Wenn man also eine Schlussfolgerung aus der Studie ziehen kann, dann die, dass die Zahl der kälteliebenden Chironomiden die niedrigste seit 200.000 Jahren ist. Und auch, dass diese Entwicklung noch andere Ursachen als die Erwärmung haben muss. Schließlich hätte deren Zahl sonst vor 8.000 und 100.000 Jahren zumindest so niedrig sein müssen wie heute.“

Die Zahl dieser Mücken ging gerade zu einer Zeit zurück, als es in der Region kühler wurde und das ist höchstwahrscheinlich auf den nachgewiesenen massiven Einsatz von DDT zurück zu führen. Also doch ein „menschengemachter Rückgang“.

Der menschengemachte Klimawandel ist ein modernes Märchen, dass zur ideologischen Lüge geworden ist, als die Mächtigen in den Schulen, den Medien, der Politik und der Wirtschaft anfingen, von ihr zu profitieren. Eine interessante Frage, die sich jetzt stellt, ist daher: wer von den Vertretern der Klimaideologie glaubt selbst noch, was er sagt, wenn er die Legende weiter verbreitet, und wer belügt uns bewusst und vorsätzlich zum eigenen persönlichen Vorteil? Hat Herr Merkel schlampig recherchiert oder weiß er vom Gegenteil, während er uns die Lüge erzählt?

Ich werde im dritten Teil meiner Serie „Woher kommt der Klimawahn?“ auf die Frage der persönlichen Vorteile und der Bereicherung eingehen, wie immer nicht nur unter sozialen und politischen  Aspekten, sondern unter spirituellen im Sinne des „Ego“-Begriffes aus der hinduistischen und buddhistischen Tradition.

In den nächsten 2 Tagen wird der Divan aus Basel berichten und ab dem 7. Februar für 2 Wochen mit einer täglich erneuerten Artikelserie aus Israel. Immer auf der Suche nach inneren und äußeren Inseln der Freiheit im Ozean der Ideologien. Stay tuned.

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Wie oft haben Sie es schon erlebt, dass jemand in einer kontroversen Diskussion erklärt: „Gut, du hast mich überzeugt,  deine Argumente sind schlüssig, ich habe mich geirrt“ ? Ich nehme an, Sie müssen länger nachdenken, um einen solchen Fall aus der Erinnerung hochzuholen: es geschieht äußerst selten oder nie.

Warum geschieht das nicht? Ist nicht die Diskussion, die Verschiedenheit der Meinungen die Grundlage der Demokratie? Und hat Diskussion einen Sinn, wenn sie fast nie zu Meinungsänderungen führt? Wenn Diskussion fast nie zu Meinungsänderung führt (zumindest nicht sofort), was nützen dann Sachargumente? Wenn Sachargumente nicht entscheidend sind für unsere Meinung oder für eine mögliche Meinungsänderung, was ist dann entscheidend? Und was hat dies mit der Ideologie vom menschengemachten Klimawandel zu tun? Sehr viel, wie wir gleich sehen werden.

DAS EGO BRAUCHT ANGST

Im 1. Teil dieser Serie habe ich auf der Grundlage der Lehre von Eckhart Tolle gezeigt, dass wir alle ein gedankliches „Ego“ herausbilden. Dieses Ego hat zunächst wenig mit dem klassischen Begriff des Egoismus zu tun. Es ist vielmehr unsere Vorstellung von uns selbst. Leider sind die „Gedanken“, die diese Vorstellung von mir selbst schaffen, keine gezielten Gedanken im Sinne bewusster Überlegung, sie sind die Bruchstücke unseres zwanghaften Denkens, unseres permanenten inneren Dialogs, der uns – wie Verrückte – permanent gedanklich vor uns hin brabbeln lässt. Leider erschafft dieses wirre Gerede permanent eine Vorstellung von mir, mein „Ego“ und dieses Ego hat Angst und braucht Angst als Haupttriebkraft seiner Existenz.

Deshalb melden die Medien uns permanent Gründe für Angst (Sie steigen ja auch täglich über all die Leichen, all die Schweinegrippeopfer auf unseren Straßen, oder nicht?) und wir, als Leser, suchen nach diesen Ängsten, verlangen nach ihnen, brauchen ständig neue Gründe für Angst, rationale Gründe, gut begründete Gründe, denn wir sind ja moderne aufgeklärte Menschen.

DIE MENTALE LA-OLA-WELLE

Wenn also durch die allgemeine Angstnachfrage und den gut funktionierenden Angstlieferantenmarkt ein Produkt der Angstmaschine besonders gut läuft und eine Marke, wie zum Beispiel „Klimakatastrophe“ sich bestens etablieren kann, sodass sie bald so allgegenwärtig ist wie Coca Cola, dann kann kein Lehrer in den Schulen, kein Politiker, kein „Verantwortungsträger“ mehr daran vorbei. Es setzt ein, was Dirk Maxeiner bezeichnet als  „so etwas wie eine mentale La-Ola-Welle, bei der einige hartnäckig sitzen bleiben“. Dieser geistige Herdentrieb ist bekannt: wenn (fast) alle dasselbe sagen, muss etwas dran sein. Wenn (fast) alle in eine Richtung gehen, dann will ich nicht allein stehen.

Doch es ist nicht nur der Herdentrieb. Die Lehrer, Politiker, Journalisten, aber auch Ihre Schwester oder der Arbeitskollege nehmen sich der Sache auch innerlich an, denn: die „Klimakatastrophe“ bedroht uns alle, jeder muss einen Beitrag leisten! Die „Sache“ wird imminent wichtig, sie wird persönlich. Aber warum verschwindet die Fähigkeit, Sachargumente wahrzunehmen und – vielleicht – umzudenken? Sie verschwindet, weil das Ego, diese gedankliche Konstruktion, die mich definiert und beherrscht, sich ungemein gern mit Gedanken und Meinungen identifiziert. Das Ego ist verunsichert, wenn ich sage: „das klingt interessant aber anderes hierzu klingt auch interessant, ich weiß nicht was ich davon halten soll, ich habe keine klare Meinung dazu.“ Dies ist für das Ego unheimlich, ja gefährlich, denn dann stellt sich die Frage: wer bin ich? Für das Ego ist die Sache klar: ich bin meine Meinung.

WER MEINE MEINUNG BEDROHT, DER BEDROHT MICH

Nur so ist erklärbar, warum Menschen wegen einer „Meinungsverschiedenheit“ handgreiflich werden, wie es jedes Wochenende in deutschen Kneipen geschieht. Ich bin meine Meinung. Wer meine Meinung bedroht, bedroht mich. Wer meine Meinung gar widerlegt, der erledigt meine Meinung, der beendet sie, der beendet mich, er tötet mich. Ich bin in Lebensgefahr, wenn jemand meine Meinung bestreitet – das ist eine klinisch verrückte Wahnidee und doch ist sie uns allen als Reaktion nicht fremd.

Eine allgemein vertretene Meinung beginnt zur Ideologie zu werden, wenn diejenigen, die die Macht in den Medien, in den Bildungsinstitutionen, in den Firmen und in der Regierung haben, sich ihrer bedienen und mit ihrer Hilfe nach Totalität streben. Nicht immer nach totalitärer Herrschaft, aber nach totaler Vorherrschaft dieser einen Ansicht. Das menschliche Ego kommt dem sehr entgegen. Es beginnt mit der Angst, die gern erlebt und gern bedient wird. Es setzt sich fort mit der „mentalen La-Ola-Welle“ und der Identifikation jedes einzelnen Ego mit der allgemein vertretenen Meinung. Wenn genug einzelne Egos fest mit der einen Position identifiziert sind, wenn eine kritische Masse erreicht ist, dann wird diese Position leicht zur Ideologie im Sinne eines Strebens der Mächtigen zur Totalität dieser einen Position. Die Leugnung der totalen Position wird zum Verbrechen: National Geographic vergleicht Klimarealisten mit Holocaust-Leugnern, was suggeriert, dass diese Uneinsichtigen nicht nur das Bewiesene bestreiten, sondern auch in einem Boot sitzen mit Bewunderern von Massenmördern und uns somit alle bedrohen, weshalb wir Angst (!) vor ihnen haben sollten. Dann ist die wissenschaftliche Position auf einmal eindeutig, was ja bedeutet, dass nur EINE Deutung zulässig ist, selbst bei einem so komplexen Gebilde wie dem globalen Klima und selbst wenn wir wissen, dass es eine 400-Jahre dauernde mittelalterliche Warmphase gab, in der die Temperaturen stärker gestiegen sind, ohne industriellen CO2-Ausstoß.

WIKIPEDIA ARTIKEL ZUM KLIMAWANDEL GEFÄLSCHT

Es bleibt eindeutig, weil die nun offizielle, regierungsamtliche und „internationale anerkannte“ Ideologie und das Ego (fast) jedes Einzelnen nur diese eine Deutung akzeptieren. Und wenn es nicht eindeutig genug ist, dann werden eben 5428 Wikipedia-Artikel im Sinne der einen Deutung umgeschrieben oder gefälscht, sodass schließlich auch auf der deutschen Wikipedia Seite zur mittelalterlichen Warmzeit zu lesen ist, dass dieselbe etwas kälter war als die heutige. Ist doch eindeutig, oder? Zwar kann man heute noch keine Landwirtschaft in Grönland betreiben, was man im Mittelalter konnte, aber diese Feststellung ist ein Sachargument. Wer denkt schon an Argumente mitten in der La-Oa-Welle?

Im dritten Teil dieser Serie wird es um „Power, Money and Glory“ (Lord Monckton) gehen, die als Triebkräfte für Al Gore, der 300.000 Dollar für einen Vortrag kassiert, oder für den Weltklimarat-Präsidenten Pachauri, der aus New York für einen Tag zum Cricket spielen nach Indien und zurück jettet, nicht schwer auszumachen sind. Wer aber glaubt, diese egoistischen Triebkräfte seien es allein, die das intellektuelle Weltklima vergiften, der greift zu kurz. Hinter dem Egoismus all der Forscher und Spezialisten, der spezialisierten Journalisten und der „betroffenen“ Lehrer, die jetzt in fast jeder Schule als lokale Weltretter den Al Gore für Arme geben dürfen, steckt jeweils ein gedankliches Ego, das wir alle an uns beobachten können. Wir sollten daher die Skepsis an der Klimakatastrophe oder den „Klimarealismus“ nicht zur umgekehrten Ideologie werden lassen: wir würden in dieselbe Falle laufen.

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Sehr sehenswert: Lord Monckton im Gespräch mit einer Greenpeace-Aktivistin.

Man muss der Frau zu Gute halten, dass sie ruhig bleibt und nicht zu schreien und zu zetern beginnt, wie man es von Vertretern der Klimaideologie bei solchen Gelegenheiten vielfach gewohnt ist. Vielleicht wirkt der vollendete Stil und die Höflichkeit dieses Mannes auf sie.

Beachtlich, wie Monckton fast nur durch das Stellen von Fragen in wenigen Minuten ein Ideologiegebäude zerlegt. Und sehr empfehlenswert sein Rat am Schluss an die Greenpeace-Frau und an uns alle: „Don’t believe anybody, not even me. Check the facts.  It’s not a question of faith.“

Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich Lord Monckton im kanadischen Fernsehen zu Climategate ansehen. Das ist bei Youtube zu finden, wenn Sie „Climategate – Michael Coren with Christopher Monckton“ hier kopieren und dort einkleben.

Frohe und ideologiefreie Weihnachten an alle Leser des Divans!

Euer Werner

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